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Evangelische Kirchengemeinden Reichelsheim und Heuchelheim

Porträt / Rundgang

Unsere Kirchengemeinde
Reichelsheim liegt zwischen Taunus und Vogelsberg im Herzen der "Goldenen Wetterau" etwa 30km nördlich von Frankfurt am Main gelegen. Die Stadt hat mit den Stadtteilen Dorn-Assenheim, Beienheim, Weckesheim, Heuchelheim und Blofeld ca. 6800 Einwohner.

Nachfolgend möchten wir ihnen unsere Kirchengemeinde etwas näher vorstellen.


Gliederung der Kirchengemeinde
Die ev. Kirchengemeide Reichelsheim besteht aus der ev. Kirchengemeinde Reichelsheim mit der angegliederten Filialgemeinde Dorn-Assenheim und der ev. Kirchengemeinde Heuchelheim.
In Reichelsheim und Heuchelheim gibt je einen Kirchenvorstand. Der Kirchenvorstand in Reichelsheim besteht aus Mitgliedern aus Reichelsheim und Dorn-Assenheim.

 
Ansprechpartner der Kirchengemeinde
Pfarrstelle
Unsere Pfarrstelle ist zur Zeit vakant.
Aktuelle Vertretungen werden im Stadtkurier der Stadt Reichelsheim bekannt gegeben.

Kirchenvorstandsvorsitzender Reichelsheim
Manfred Winter, 06035 / 3824

Kirchenvorstandsvorsitzende Heuchelheim
Ines Dauernheim, 06035 / 921929

Gemeindesekretärin
Kornelia Kling, 06035 / 3202

Bürozeiten
Dienstag: 15:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 15:00 bis 18:00 Uhr

 
Ansprechpartner der einzelnen Gruppen
Kindergottesdiensthelferinnen
Karin Welcker, 06035 / 3767
Cordula Willems, 06035 / 18221

Kindergottesdiensthelferin in Heuchelheim
Monika Hubeler, 06035 / 917170

Kindertreff (CVJM)
Christa Köhler, 06035 / 3236

Jungschar (CVJM)
Martin Fromm, 06031 / 12701

Frauengruppe "mittendrin"
Christina Block, 06035 / 920440
Monika Repp, 06035 / 3390

 
Die ev. Laurentius Kirche
turmuhr.jpg Die Reichelsheimer Kirche wurde zwischen 1400 und 1500 auf der Kuppe und im Zentrum der alten "Ackerbürger-Gemeinde" Reichelsheim errichtet und gehört stilgeschichtlich der Spätgotik an. Heute stellt sich die Kirche als dreischiffige Basilika mit drei Jochen, Westturm, Chor und Sakristeianbau dar. Das dreijochige Langhaus ist trotz fehlens einer eigenständigen Belichtung des Hauptschiffes als Basilika ausgebildet. Am Eingangsportal des nördlichen Seitenschiffes befindet sich ein spätgotisches Weihwasserbecken. Als älteste Datierung in einem Eckquader in der Nordwand der Sakristei ist in römischen Ziffern 1485 eingemeißelt.

Der Kirchturm wurde als Wehrturm ausgeführt und vermutlich um 1500 geringfügig aus der Achse des Kirchenschiffes versetzt vor das Mittelschiff gesetzt. Mit dem viereckigen Turm, dem eine achteckige Spitzhaube aufgesetzt wurde und in ca. 22 Metern Höhe begehbar ist, prägt die Kirche das Ortsbild von Reichelsheim.

Die Seitenschiffe werden jeweils von zwei Querdächern mit Giebelabschluss überdeckt. Der Dachstuhl der Kirche birgt insgesamt drei Fruchtspeicher, die in Notzeiten auch als Schutzräume gedient haben könnten. Interessant sind auch die Überreste der einst wehrhaft angelegten Kirchhofsummeuerung. Auf dieser Mauer saß früher ein Gitterzaun auf, der allerdings im 2. Weltkrieg abgesägt und zur Waffenherstellung eingeschmolzen wurde.

Die Kirche wurde als echtes Mehrzweckgebäude gebaut:
als Gotteshaus für die Gemeindemitglieder zum täglichen Gebet mit einem Wehrturm, sowie einem Wehrgang zum Schutze in unruhigen Zeiten, als "Zehnthaus" in dessen Fruchtspeicher die jährlichen Abgaben der Reichelsheimer an die Nassauische Herrschaft ("der Zehnte") gelagert wurden.


Gestaltung des Kirchplatzes
In den Jahren 2006/2007 wurden alle Bäume rund um die Kirche gefällt. Die Linden bildeten über Jahrzehnte mit Kirche und Rathaus markant den Reichelsheimer Ortskernes und gaben Rathaus und Kirche eine gewisse Idylle. Im Herbst des Jahres 2007 beschloß der Kirchenvorstand die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes nach einem Vorschlag des Gartenbauarchitekten Bellach, der einen Solitärbaum und eine kleiner Baumgruppe vorsieht.

Das Bänkchen vor der Kirche wurde von der "Jungen Frauengruppe" aus dem Erlös eines Christkindlmarktes gespendet.